„Herr Keller, warum haben sie ein so großes Haus?“ Eine der Fragen, welche die Schüler der Klassen 3a und 3b von der Grundschule Eichberg bewegte, bei der Bürgersprechstunde im Feuerwehrgerätehaus, neben vielen anderen Fragen mehr.
Nachdem Bürgermeister Markus Keller in einem vorherigen Vortrag Einsicht in die Verwaltungsarbeit der Gemeinde gewährte, sowie in die besonderen Attraktionen der Stadt (wie Panoramabad, Sauschwänzlebahn, Schlucht und Straußenfarm, über 100 Vereine und 10 Ortsteile), hatten die künftigen Wähler der Stadt Gelegenheit, entsprechend ihren Kinderrechten, Fragen an das Gemeindeoberhaupt zu stellen. Neben „Was wird auf dem Rathaus alles gearbeitet?“, „Welche Büros gibt es dort?“, „Warum muss man sich auf dem Rathaus anmelden?“ und „Wie viele Stunden arbeitet ein Bürgermeister?“, hatte Keller auch persönliche Fragen nach dem Alter zu beantworten und ob ihm der Beruf als Bürgermeister Spaß bereitete. Authentisch gab er zu, dass es ihm – wie in allen Berufen- mal mehr und mal weniger Freude bereitete. Vor allem ungerechtfertigte Anfeindungen und Beleidigungen, sowie, Eier, die gegen seine Hauswand geworfen wurden, schmälerten seine Freude am Beruf.
Am Ende durften noch Wünsche geäußert werden, was die Kinder sich vom Bürgermeister erhofften. Für längere Pausenzeiten in der Schule und Computerspiele im Unterricht, sowie „die Schule abschaffen“, fühlte sich Markus Keller nicht zuständig. Bei der Erweiterung der Küchennutzungsräume in der Schule, der Instandsetzung des Sportplatzes für künftige Bundesjugendspiele, sowie die Einrichtung eines Grillplatzes, zeigte er sich offener. Ebenfalls der zahlreich vorgetragene Kinderwunsch nach einer Trampolinhalle, Wasserspielen oder einer Reithalle, weckten sein Interesse.
Zum Abschluss bekamen die eifrigen Schüler von der Stadt noch eine Trinkflasche geschenkt, welche sie mit großer Begeisterung nach Hause trugen.