Nicht ganz! Entgegen dem Liedtext von Reinhard Mey „Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…“, erhoben sich die Schüler der Klasse 4a, der Grundschule Eichberg, nicht in die Lüfte. Stattdessen erforschten sie am Boden, angeleitet von Sascha Molitor, vom Segelflugplatz Blumberg, und seinen beiden Kollegen, die Grundlagen des Fliegens.
Die Idee zum Besuch des Flughafens entstand im Laufe der Klassenlektüre „Der fliegende Klassenscooter“, wo Schüler zukunftsvisionsmäßig einen fliegenden Elektroscooter erfanden, um lästige Staus zu überwinden.
Zur Feststellung, ob diese Vision in der Realität Bestand hätte, besuchten die interessierten Schüler den Segelflughafen.
Dort durften sie sich in ein Leichtmotorflugzeug setzen, den Steuerknüppel eines Seglers bedienen und beim Seilwagen Gas geben. Nebenbei erfuhren die kleinen Hobbypiloten, wie hoch so ein Flugzeug fliegen kann (bis 3000m), dass es bei 80- 100 km/h bereits abhebt und dass ein Leichtmotorflugzeug nur ein Gewicht von 300 kg hat. Sogar das Segelflugzeug ist mit circa 500 kg schwerer.
Des Weiteren erfuhren die 4. Klässler, dass Interessierte den Flugschein für den Segler bereits mit 14 Jahren absolvieren können (also in 4 Jahren, wie ein Schüler feststellte). Den für das Leichtmotorflugzeug mit 17.
Doch auch wer nicht die Pilotenflugkarriere anstrebt, hatte einen interessanten und erlebnisreichen Vormittag.
Warum der „Fliegende Klassenscooter“ noch in weiter Ferne liegt, wir die Klasse in der kommenden Woche, anhand des ermittelten Wissens, in der Schule aufarbeiten.